Am Freitag waren wir mit der 2./3. Klasse auf dem "Maisacker" zur Ernte. Der "Acker" ist allerdings ein Stück Land auf dem Berg, an dessen Fuß die Schule liegt, in und entlang an einem kleinen, im Moment ausgetrockneten, Bachlauf - steinig, steil, schwer erreichbar und schwer zu bearbeiten.
Ausgerüstet mit 3 Körben, einem Beutel und 4 Macheten sind wir 18 Kinder und 4 Erwachsene los gestiefelt.

Da der Mais schon etwas zu reif war, mussten alle Kolben erst geprüft werden, ob sie noch als "elote" (Maiskolben zum sofortigen Verzehr) durchgingen und daher von uns geerntet werden konnten oder ob sie schon zu hart waren und daher noch etwas länger an der Pflanze reifen sollten, um dann später mais oder milpa zu ernten.
Der Mais hat hier viele Namen.
Das Gelände ist wirklich steil, steinig und gefährlich.
Anweisung des Lehrers: Jeder nimmt sich eine Reihe vor (ich konnte nur selten wirkliche Reihen entdecken!), prüft an jeder Pflanze die Kolben, erntet diese gegebenenfalls und haut dann die Pflanze mit der Machete ab.
 |
| Männer und Jungen tragen so |
Wie der Junge auf dem Bild tragen die Männer die Lasten.
 |
| Ein Korb ist voll |
 |
| Kolben weitergeben |
 |
| So tragen die Frauen |
Er hat die Tasche extra für das Foto an seinen Kopf gehängt. Das war ihm offensichtlich total wichtig.
 |
Kolben prüfen
Mit den Körben auf dem Kopf, den Berg runter! Achtung Geröll!
Ich hatte schon ohne etwas in der Hand Schwierigkeiten, wieder runter zu kommen.
 stolze Ernte
 Warten auf die Nachzügler
 Heimweg zur Schule
Zur Frühstückspause: tacos con frijoles y queso y elote (mais) - selbstgeerntet!
|
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen