Donnerstag, 22. Dezember 2016

Weihnachten nicht alleine

Liebe blog-Leser,
hier kommt jetzt ein kurzer Post als Brief und nicht als Erlebnisbericht.
Nein, ich bin nicht allein zu Weihnachten.
Manche können sich vielleicht noch an Marissa erinnern. Im Jahre 2000 hat sie im Waldorfkindergarten in Medewege als "Freiwillige" gearbeitet. In dieser Zeit,  also von Dezember 99 bis Juli 2000 hat sie bei uns zu hause gewohnt.
Marissa ist aus Honduras, das Nachbarland von Guatemala. Zwei ihrer Schwestern wohnen in Guatemala in der Hauptstadt,  zusammen in einem Haus. Die eine mit ihrem Mann, die andere,  geschieden, mit ihren drei Kindern (6,6,3). Sie haben auch schon mich und auch Christian vom Flughafen abgeholt und wieder hingebracht. Da sie mich und meine Familie seit 1999 zumindest von Bildern und Erzählungen kennen, bin ich Ihnen vertrauter als sie mir es am Anfang waren. Aber das hat sich ganz schnell geändert. Ich wurde ganz schnell ein Teil der Familie. Gestern kamen dann aus Honduras Marissa mit ihrem Mann und ihren zwei Jungs (7,6), ihren Eltern und ihrer Oma.
(Alle in einem Auto übrigens - und die Fahrt dauerte 12 Stunden und wurde ganz alleine von ihrem Vater geleistet, weil er der älteste Mann im Auto war. Das ist eine Frage des Generationenrespekts, wurde mir erklärt, als ich nachfragte, warum nicht auch Marissa und/oder ihr Mann gefahren sind. Ich würde sagen, das ist eine Frage verantwortungslosen machismo, aber wer bin ich, dass ich das beurteilen kann. Alle waren zufrieden und glücklich, dass Papi 12 Stunden gefahren ist.)

In diesem Autochen sind sie zu 7. für die Weihnachtswoche angereist
Außerdem ist vorgestern Abend noch der Vater der drei Jungs des Hauses aus Nicaragua angeflogen gekommen, um sowohl heute an der Geburtstagsfeier der Kinder als auch an einem gemeinsamen Weihnachtsfest teilzunehmen.
Wir sind also im Moment 11 Erwachsene (hier wohnt auch noch eine honduranische Haushaltshilfe) und 5 wilde Jungs im Alter zwischen 3 und 7 Jahren. Der Geräuschpegel entspricht ungefähr dem Doppelten in der Kongresshalle beim Hallensportfest. Obwohl ich ja als Lehrerin wirklich Geräusch gestählt bin, ist das hier gerade eine echte Herausforderung, den jeder einzelne Mittelamerikaner, egal welchen Alters, hat ungefähr mein Organ...
Ich fühle mich also wirklich nicht alleine!
Heute nachmittag steht noch die Geburtstagsfeier bevor. Haltet euch fest: 40 Kinder und 40 Erwachsene, da es selbstverständlich ist,  zu jedem eingeladenen Freund auch die Geschwister und Eltern einzuladen.
Die Feier findet allerdings irgendwo auswärts statt.
Und auch wenn es keinen Schnee gibt, habe ich im Moment nicht das Gefühl, dass ich in den Tropen bin. Tagsüber scheint zwar sie Sonne und es sind ganze 20 grad hier, aber will das Haus ziemlich weit oben liegt, und es hier immer windig ist, ist es auch ziemlich kalt, vor allem nachts. Das Haus wird nie richtig warm und da es keine Heizung und keine warme Bettdecken gibt, schlafe ich im Moment mit 4 Schichten, davon eine Wolljacke und zwei paar Socken und Schal und friere trotzdem.
In sofern freue ich mich schon, dass wir alle zu Silvester ins tropische Tegucigalpa nach Honduras in Marissas Haus wechseln.
So nun schicke ich noch ein paar Bilder mit. Die sind nicht besonders, aber gerade als Schnappschuss geschossen.
Ich wünsche allen ein gesegnetes und frohes, ein gemütliches und gesundes Weihnachtsfest, Joana
Christian am Flughafen

Marissa und Schwester Rebecca

Nicht nur mir ist kalt
Plastiktannenbaum

Montag, 19. Dezember 2016

Vulkane und Erdbeben III

Das Thema Vulkanbesteigung bekommt noch eine Fortsetzung, denn diese Sorte Berge sind für uns Europäer einfach faszinierend, vor allem dann, wenn sie auch noch aktiv sind.
Als letzte gemeinsame Aktion mit Christian, bevor er übermorgen wieder nach Hause fliegt, besteigen wir noch einmal den Pacaya, neben dem Fuego einer der aktiven und gefährlichsten Vulkane Guatemalas. Diesmal bei bestem Wetter und natürlich wieder mit demselben Guide, Walther, wie vor 3 Wochen.

Nach kurzem anstrengenden Aufstieg gelangen wir auf eine Freifläche oberhalb der Waldzone. Davor, also innerhalb der Waldstufe und innerhalb des Nationalparks, der den Pacaya umgibt, läuft man gelegentlich entlang von Maisfeldern und Pferdekoppeln. Es gibt auch einige Lichtungen links und rechts, wo ganz offensichtlich Bäume entnommen wurden. Man erkennt es an den in kniehohen Stümpfen, die mit Macheten bearbeitet wurden. Walther erzählt, dass das schon immer so war und "nur" die Einheimischen aus dem angrenzenden Dorf ihren Mais anbauen und Brennholz holen. Und die Pferde, die die gehfaulen Touristen nach oben befördern (sog. "Naturtaxis"),  müssen schließlich auch Futter bekommen. Hier ist es ganz normal, dass in geschützten Gebieten die Natur fast so wie außerhalb genutzt wird.
Die Sicht von oben, ca. 250m unterhalb der eigentlichen Spitze, ist fantastisch. Man sieht die anderen Vulkane, den Fuego, den Acatenango und den Agua, den Amatitlan-See und Guatemala-City.

Links der Fuego, rechts der Agua

Furchtlos am Pacaya


Der Fuego macht uns den Gefallen und stößt ein paar Aschewolken  in den Himmel: Ein bildschöner Kegel mit wechselnden "Krönchen". Ganz nach oben gehen wir dann nicht mehr und das ist auch gut so, denn der ständige Dampf und Rauch da oben ist irgendwie furchteinflößend.


Und dann gibt es noch eine weitere guatemaltekische Besonderheit: Keine zwei Meter vom frischen Lavafeld vom großen Ausbruch 2014 steht eine primitive Hütte mit Wellblech, der "Lava-Store". Hier verkauft ein junger, engagierter Ladino Schmuck und Kunsthandwerk, der aus Lavagestein hergestellt wird. Sehr geschickt und geschäftstüchtig, denn der außergewöhnliche Standort verspricht gute Umsätze. Es gibt angeblich auch nur drei Orte weltweit, an denen Lavaschmuck hergestellt wird. Island, Lanzarote und hier.






Es werden mal wieder ein paar Weihnachtsbesorgungen getätigt, der Schmuck ist aber auch wirklich schön.
Danach werden ein paar Schritte weiter Marshmallows gegrillt, sozusagen auf dem Lavagrill. Man muss nur ein paar Steine beiseite räumen, und schon wird es verdammt heiß.



"Ja, schmeckt ausgezeichnet. .."


Zwei Tage vor diesem Ausflug hatten wir erlebt, was es bedeuten kann, in unmittelbarer Nähe zu aktiven Vulkanen bzw. auf einem plattentektonischen Hotspot zu leben. Um ca. 5.30 Uhr nachts sind wir plötzlich von einem Erdbeben geweckt worden. Das Haus wackelte ordentlich und schepperte wie ein alter Omnibus, der viel zu schnell über Kopfsteinpflaster rast. Am nächsten morgen war in allen Zeitungen zu lesen, dass wir ein Beben der Stärke 5,5 erlebt hatten, dessen Epizentrum nur wenige Kilometer von Antigua entfernt war. Man konnte es noch in Honduras und El Salvador spüren.

Einen Tag später haben wir uns in Antigua umgesehen und die ehemaligen Kirchen, Klöster und Kathedralen besucht, die bei den historischen Beben von 1717 und 1773 zerstört wurden. Wenn man die riesigen Ruinen und Trümmer sieht, die aus guten Gründen nie wieder aufgebaut wurden, bekommt man ein ganz anderes Gefühl für die immense Gewalt, die ein Erdbeben verursachen kann. Wir jedenfalls wollen nicht dabei gewesen sein, als diese "Strafe Gottes" alles dem Erdboden gleich machte.

Christian auf 300 J. alten Trümmern


Samstag, 17. Dezember 2016

Mercado in Chichicastenango

Auf dem Weg vom Lake Atitlan nach Antigua kann man einen kleinen Abstecher in die Provinzstadt Chichicastenango machen, kurz Chichi genannt. Dort findet immer donnerstags und sonntags der größte Markt statt, auf dem die Indigenas ihre Kunsthandwerkprodukte, die aus unglaublich bunten Stoffen gefertigt werden, verkaufen. Natürlich gibt es auch sämtliche Früchte und Gemüse der Region, kleine Comedores, Carnerias, Copal und jede Menge sonstigen Nippes.


Chichicastenango
Mit einigen 100 Quetzales in der Hosentasche ging es los auf der Jagd nach den originellsten Weihnachtsgeschenken zu den günstigsten Preisen. Das Labyrinth hat eine unsichtbare Struktur: Wir merken bald, dass es eine ausgetretene "Touristenautobahn" zwischen Busbahnhof und der Kirche gibt. Links und rechts davon gibt es unzählige Gassen und schmale Steige, wo es sehr guatemaltekisch zugeht. Aber zuerst kämpfen wir uns zum breiten Teppenaufgang der Kirche. Dort trifft katholisch-spanische Kirchenkultur auf alten Maya-Kult. Auf den Treppen wird von sog. Maya-Doctores, spirituellen Führern, also sog. Shamanen, Copal-Harz auf glühenden Kohlen verbrannt. In dem aromatischen Rauch reinigt man sich, bevor man die Kirche betritt.





Wir lassen uns in der Kirche erklären, wie die Mayas ihren Glauben praktizieren. Dazu gehören viele Kerzen und Aguadente. Vor dem auserwählten Schutzpatron kniet man sich auf blanken Knien hin, entzündet 5 bis 15 dünne Kerzen und stellt diese auf eine Holzplatte eng aneinander auf. Der hochprozentige Aguadente wird dazwischen gesprenkelt, begleitet von inbrünstigen Gebeten.



Uns wundert, dass die Kirche immer noch nicht abgebrannt ist, bei so vielen Brandbeschleunigern. Immerhin sind die Wände und die Decke des Hauptschiffes rußgeschwärzt. Der Copalrauch mischt sich mit Kerzenqualm und verbreitet eine eigenartige benebelte Stimmung.
Ich bin froh, als wir die Kirche verlassen und uns in locker-lustigen Verhandlungen unsere Jagdobjekte sichern.






Joana wollte unbedingt noch ein Huipil erstehen, das ist das traditionelle Oberteil der Indigena-Frauen. In vorsichtigen Vorgesprächen wird erst mal die Lage gecheckt und ein Gürtel mit bunten Blumenmuster gekauft. Wie es so kommt, wird aus einem Gürtel noch schnell ein zweiter gefunden. Und wie es der Zufall so will, finde auch ich ein schmuckes Bändchen für meinen Hut. Immerhin wirkt sich ein Sammelkauf günstig auf den Preis aus. Josepha ist die Verkäuferin, und sie stellt uns noch ihre alte Mama vor, die schräg gegenüber in der Ecke auf Stoffballen sitzt.
Wir treffen auch noch auf  ihre Freundin Manuela. Und die schleppt uns in ihr Depot, sucht weitere Huipiles hervor. Schließlich steht Joana vor einer großen Auswahl, probiert in aller Ruhe auf der Straße vor dem Marktstand aus, während ich neben Mama sitze und mir ein Brot mit Avocado teile.



Joana zeigt sich auch an wirklich schönen Tischdeckchen interessiert, was sofort
weitere Verkäuferinnen mit ihren Sachen anlockt. Wir verhandeln über Preise und können uns nicht so recht einigen, also noch ein Plausch über echte Handwerksarbeit und Industriewaren und deren Unterscheidung, und endlich sind wir uns dann einig. Wie man sieht, ein gelungenes Kombinationsgeschäft, denn alle lachen auch noch am Ende.



Am Ende waren unsere Rucksäcke voll, die Taschen leer und wir hatten einen erlebnisreichen Tag in Chichi verbracht.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Nationalpark Cañon del Sumidero

Gleichzeitig mit dem Grand Canyon in Arizona entstand hier in Mexiko der Cañon del Sumidero.
Wir machen einen fantastischen Ausflug von San Cristobal de las Casas in den Nationalpark. Wir begeben uns innerhalb von 50 min. Busfahrt von 2000 Meter Höhe und 5 Grad C auf 600 Meter und 29 Grad C. Die Zwiebelschalenkleidung ist in letzter Zeit häufig angesagt, da durch die extremen Höhenunterschiede in diesen Ländern,  die Temperaturen extrem unterschiedlich sein können.
In einem Schnellboot geht's los zu einer zwei stündigen Tour durch den Canyon, der bis zu 1000 m hoch ist. 


Cañon 
Eine Legende sagt, dass sich die Indios in ihrer Verzweiflung vom höchsten Felsen in den Fluss gestürzt haben, um der Versklavung durch die Spanier zu entgehen. 

Wir sehen, außer dem grandiosen Anblick der Schlucht, zwei Krokodile, einen Leguan, Pelikane, Kormorane, Silber- und Nachtreiher, Rabengeier und Geoffrey Klammeraffen. 
Krokodil 

Ca 4m lang und 35 Jahre alt. 

Pelikan
Leguan

Rabengeier 
Weihnachtsbaum
Und weil Weihnachten ist, sehen wir zum Schluss auch noch einen Weihnachtsbaum, wie dieser Wasserfall genannt wird. Zu dieser Zeit haben die Wasserfälle allerdings alle kein Wasser mehr. 
Nach der Flusstour geht es dann noch in das nahe gelegene Städtchen, das die Spanier in dieser Region als erstes gegründet haben. Daher ist die Kirche auch von 1554. Ganz schön alt. 
Chiapa de Corzo

Samstag, 10. Dezember 2016

Die Kaskaden von Agua Azul: Die schönsten Pools zum Baden



Auch im Chiapas, dem ärmsten und mit sozialen Konflikten beladenen Bundesstaat von Mexiko, gibt es Natur im Überfluss, wie man in Agua Azul erleben kann. Über ca.  7 km Länge haben sich breite Sinterterassen in mitten einer tropischen üppigen Vegetation gebildet.  Das Wasser ist glasklar, türkisblau und strömt in endlosen kleinen Wasserfällen über hellgelbes Kalkgestein.


Allein die Farben sind fast unrealistisch, aber das Beste ist,  dass man schwimmen gehen kann. Klar doch, dass auch wir uns in die Badesachen schmeißen und mit einem eleganten Kopfsprung in den schönsten Pool hüpfen. Das Erlebnis über und unter Wasser ist unvergesslich schön.


Nur muss man immer ein Auge auf den Rucksack und die Klamotten haben, denn es gibt sehr viele neugierige Einheimische,  die die Habseligkeiten "bewachen".

Danach haben wir in einem der vielen kleinen Restaurants ein paar Empanadas und frisch gepressten Orangensaft genossen.




Tikal und Palenque

Tikal, Tempel I
In den letzten drei Tagen sind wir auf den Spuren der alten Mayakultur gewandelt und haben die Ausgrabungsstätten in Tikal (Guatemala) und Palenque (Mexico) besucht.

Diese im neunten Jahrhundert sehr großen Städte wurden von den Mayas im zehnten Jahrhundert aufgegeben, nachdem sie dort ca. 1000 Jahre siedelten. Hinterlassen haben sie unfassbar große und beeindruckende Bauwerke, wie Tempel, Pyramiden und Paläste. In Palenque haben bis zu 4000 Menschen/qkm gewohnt. Obwohl in jedem Reiseführer steht, dass die Gründe, warum die Mayas ihre Städte verließen und ins Hochland gezogen sind, nicht geklärt sind, war sich unser Führer in Tikal ganz sicher, dass es daran lag, dass sie den Urwald so weit abgeholzt hatten, dass es das Kleinklima so stark beeinflusst hat, dass der Regen ausblieb und sie daher der Lebensgrundlage entzogen waren. Denn, in Tikal gab es keine Wasserversorgung außer dem Regenwasser, das in Reservoirs gesammelt wurde. Dies kann aber für Palenque kaum stimmen, da die Stadt von zwei Flüssen durchflossen wird.
Es bleibt also ein Rätsel.
Palenque, Sonnentempel

Palenque, Tempel der Inschriften











In kürzester Zeit hat sich der Regenwald über die Städte gelegt und sämtliche Bauwerke wirkten wie bewachsene Hügel mit Urwaldriesen und Lianen, in denen nur noch Affen und Jaguare lebten.









Da die Staaten Guatemala und Mexiko nur wenig Geld für die Erforschung und Restaurierung der Anlagen ausgeben, kann man diesen Zustand auch heute noch neben den bereits ausgegraben Gebäuden sehen. Vielleicht ein Glück. Denn, was auch deutlich ist, ist, dass sogar der Verfall der bereits freigelegten Gebäude durch die Touristen erhöht wird. Der Haupttempel, den ich vor 27 Jahren bereits bestiegen habe, ist jetzt nicht mehr betretbar, weil die Stufen vollkommen erodiert sind.

Dafür aber wurden zwei andere Tempel von hinten mit Holztreppen versehen, um die Besteigung zu ermöglichen.

Tikal, Blick  von Tempel II zu Tempel I

Tikal , Plaza Grande











Faszinierend ist auf alle Fälle der Blick über den Regenwald, wenn man ganz oben steht, die Entschlüsselung der Hyroglyphen und natürlich das Zahlensystem der Mayas, das heute immer noch auf den Geldscheinen zu finden ist und auch, zumindest in der escuela caracol, noch gelehrt wird.

Christian schwärmt vor allem von der Mischung aus dem Naturerlebnis eines tausendjährigen Regenwald und einer zweitausendjährigen Kulturstätte. Es gab z. B. fliegende Bananen (Tukan) brüllende und klammernde Affen und nach Karotten schmeckende Termiten.


 Wir haben viel gelernt und sind erfüllt von starken Eindrücken. Jetzt sitzen wir bereits beim zweiten Cocktail bei 29 Grad um 22:00 mitten im Urwald in einer etwas heruntergekommenen Bar eines Chemnitzer Aussteigers, direkt vor dem Eingang des Nationalparks. Auf der anderen Straßenseite unser Hostel, kleine Hüttchen um einen kleinen Swimmingpool herum, aber ohne Restaurant oder irgendeinen Laden in der Nähe, eben mitten im Urwald. 

Wir glauben, Kundschafter der alten Mayas haben herausgefunden, dass das Klima im Hochland mit 15-35 Grad wesentlich angenehmer ist als das Klima im Tiefland mit 30-45 Grad und 100 % Luftfeuchtigkeit und deshalb haben sie ihre Stätte verlassen und sind ins Hochland gezogen. Jedenfalls finden wir das und ziehen weiter, von 200 m auf 2000 m.