So ihr Lieben alle, die meinen blog regelmäßig gelesen habt.
Mein hokzahuba ist vorbei. Ich bin wieder da.
Die letzten Tage waren alles andere als einfach. Am Freitag hat sich mein Handy für immer verabschiedet. Es lässt sich einfach nicht mehr anschalten.. oh Schreck, kein Kontakt mehr nach hause, keine ebücher mehr für die Rückfahrt, wie den Flug bestätigen?, das hostel für den letzten Tag vor dem Flug buchen, wie Melissa in der Hauptstadt erreichen? ......
Tja, das Handy war tatsächlich zu meinem täglichen Begleiter geworden. Wer hätte das gedacht? Nun gut, es geht auch alles anders zu regeln. Man soll es kaum glauben. Und schließlich hatte ich ja auch noch ein tablet. Das musste ich nur erst aktivieren.
Samstag bin ich dann mit einer fetten Erkältung aufgewacht. Den Durchfall, der mich seit Copan begleitet hat, habe ich mehr oder weniger ignoriert. Das hätte ich vielleicht nicht tun sollen.
Das Ergebnis war dann, dass ich am Reisetag (Dienstag) eine Darmentzündung hatte, die recht schmerzvoll war, zusätzlich zu dem nicht enden wollenden Husten. So habe ich nicht nur den Flug von Guatemala nach Mexiko an der Sauerstoffmaske gehangen, weil mein Kreislauf im Flieger weggesackt ist, sondern auch den medizinischen Dienst am mexikanischen Flughafen genossen und diesen aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers kennengelernt, denn in einem solchen wurde ich von einem Terminal zum anderen geschoben.
Dann wurde der Flug Mexiko - Paris gecancelt. Alle haben sich geärgert; ich habe aufgeatmet. Ein ganzer Tag zur Erholung im Hotelbett mit medizinischer Versorgung und alles umsonst. Das nenne ich mal Service!
Das Flughafenhotel hatte die exquisiteste Küche, die ich jemals erlebt habe. Schade, dass mein Darm mich daran hinderte, sie in aller Ausführlichkeit zu genießen.
Als ich einen Tag später in Hamburg gelandet bin, war mein Rucksack noch in Mexiko, :-) so dass er also sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg nicht mitgekommen ist.
Aber am Ausgang standen Fritjof und Christian und am nächsten Tag kam auch noch Linnea für ein paar Stunden nach hause. Oh wie glücklich kann man sein, seine Familie wieder zu sehen!
Nun bin ich also wieder da, erhole mich noch von meinen Krankheiten, aber bin voll mit neuen Anregungen und Bildern, erfüllt von der Welt und froh daheim zu sein.
Ich freue mich euch bald alle wiederzusehen!
Joana
Samstag, 18. März 2017
Abschied von der Waldorfschule Guatemala
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| Jonglieren in Klasse 5/6 |
Ich kann sagen, dass sich dahingehend meine Erwartungen voll erfüllt haben, dass ich die Waldorfschule und auch Juana mit ihrer Familie und die Lebensumstände kennengelernt habe. Viele Menschen sind mir ans Herz gewachsen und ich habe gesehen mit wie viel Mühe und Anstrengung einige Menschen versuchen eine tolle Schulzeit für die Kinder der Umgebung zu schaffen. Ich habe gesehen, wie schwer es ist, die durchschnittliche Schulzeit der Indigenas von 3 Schuljahren auf 6 zu verlängern. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich machen durfte. Deutsche Probleme und Sorgen haben in mir wieder ein anderes Niveau bekommen.
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| Juana im Garten der Schule |
Am einfachsten ist die Spende über die Freunde der Erziehungskunst, Stichwort: escuela caracol
Eine Bildungspatenschaft, wie ich sie für Juana übernommen habe, gibt einem die Möglichkeit, an der Entwicklung der Schule weiterhin teilzunehmen.
Montag, 6. März 2017
Copan Ruinas
Auf dem Weg zurück nach Guatemala bin ich noch nach Copan Ruinas gefahren. Einer der größeren Mayastätte. Hier einige Bilder. Die Ausgrabungen haben vor allem sehr interessante und große Stelen hervorgebracht und einen Tempel, der auf jeder seiner Stufen Inschriften hatte.
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