Samstag, 18. März 2017

Abschied von der Waldorfschule Guatemala

Jonglieren in Klasse 5/6
Am Mittwoch bis Freitag letzter Woche war ich noch einmal in der Waldorfschule escuela caracol in San Marcos, habe an zwei Hauptunterrichten und der Konferenz teilgenommen, mich von allen Schülern, Lehrern, Angestellten und der Familien von Juana verabschiedet.
Ich kann sagen, dass sich dahingehend meine Erwartungen voll erfüllt haben, dass ich die Waldorfschule und auch Juana mit ihrer Familie und die Lebensumstände kennengelernt habe. Viele Menschen sind mir ans Herz gewachsen und ich habe gesehen mit wie viel Mühe und Anstrengung einige Menschen versuchen eine tolle Schulzeit für die Kinder der Umgebung zu schaffen. Ich habe gesehen, wie schwer es ist, die durchschnittliche Schulzeit der Indigenas von 3 Schuljahren auf 6 zu verlängern. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich machen durfte. Deutsche Probleme und Sorgen haben in mir wieder ein anderes Niveau bekommen.
Juana im Garten der Schule
In der Schule arbeiten viele engagierte Lehrer und Erzieherinnen, alle für ein sehr geringes Gehalt, so dass sie häufig noch anderen Nebentätigkeiten nachgehen. Das ist eine Katastrophe, aber wohl nur durch erhöte Spendeneinnahmen zu ändern, da es keine staatlichen Gelder für die Schule gibt und 80 % der Kinder aus indigenen, armen Lebensverhältnissen stammen und schon die Teilnahme der Kinder am Schulunterricht ein Zugeständnis ist. Schließlich könnten die Kinder auch arbeiten und Geld verdienen. Daher hier noch einmal zum Abschluss ein Aufruf zum Spenden. Informationen dazu findet ihr auf der homepage der Schule www.escuelacaracol.org
Am einfachsten ist die Spende über die Freunde der Erziehungskunst,  Stichwort: escuela caracol
Eine Bildungspatenschaft, wie ich sie für Juana übernommen habe, gibt einem die Möglichkeit, an der Entwicklung der Schule weiterhin teilzunehmen.

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