Samstag, 5. November 2016

Ziegen vor der Haustüre

Frischer geht nicht!

Morgens höre ich den Ruf von der Straße: "Le____che,  le___che!"

Nein, es ist nicht mein neuer Alarm-Weckruf, es ist der nette junge Mann, der mit seinen Ziegen durch die Straße zieht und hofft, dass jemand Ziegenmilch haben möchte.  Jeden zweiten Tag klingelt er auch an der Haustüre und fragt, ob und wieviel wir haben möchten. Ein Glas kostet 65 ct, 2 Liter 5€.
Nicht gerade billig, aber echter Service. Frische, warme Ziegenmilch zum Frühstück! Und sie schmeckt kein bisschen nach Ziege, was ich nämlich gar nicht mag.
Milchprodukte allgemein sind hier sehr teuer. Die Indios konsumieren gar keine, die Guatemalteken aus der Stadt schon eher, falls sie es sich leisten können.
Hier am See gibt es einen Kuhbauern, der biologisch Milch, Joghurt und Frischkäse herstellt. Auch er liefert auf Bestellung an die Haustüre, einmal die Woche. Den Jogurt bekommt man sogar im Lädchen im Dorf.
Ansonsten alles im Tetrapack für die Touristen und die zugezogenen Städter.




Dara, die kleine Tochter des Hauses, in der Haustüre. Sie  bewacht die Hunde, dass sie nicht heraus laufen. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen