| Sonnenaufgang über dem Lago Atitlan |
| Fuego, ständig aktiv |
Zehn Tage habe ich nicht geschrieben. Jetzt kommen ein paar posts hinter einander.
Letztes Wochenende habe ich gleich zwei tolle Ausflüge gemacht.
Am Freitag morgen bin ich zum Sonnenaufgang einen Berg hoch geklettert, der hier Indian nose genannt wird. Von dort kann man über den ganzen See schauen und die Sonne hinter den Vulkanen aufgehen sehen. Anna und ich sind um 4:30 Uhr los, erst mit dem tuktuk 40 min bergauf nach Santa Clara, dann 30 min im Dunkeln den Berg hoch kraxeln. Zum Glück schien der Dreiviertelmond! Und dann auf die Sonne warten. Das war eine tolle Stimmung.
Marshmallows grillen auf dem PACAYA
Am Montag sind wir dann auf einen der aktivsten Vulkane der Welt geklettert. Pacaya
Wenn ich ehrlich bin, hatte ich vorher ganz schön Schiss. Denn das letzte Mal als ich am PACAYA war, 1989, hat er gerade Lava 2 km in die Höhe gespuckt. 2010 hat er mit einer plinianischen Eruption (Vesuv, Pompeji) die Hauptstadt Guatemalas lahm gelegt und die Dörfer am Fuße des Vulkans zerstört, 2014 ist er das letzte mal ausgebrochen.
Aber da es ein Nationalpark ist und man nur mit Führer da hoch kann, habe ich mich dann doch getraut.
Und es hat sich gelohnt!
Der Clou: oben kann man dann einfach ein paar Lavabrocken zur Seite schieben, wenn man unempfindliche Hände hat, und dann in dem Loch über der von unten aufsteigenden heißen Luft grillen.
Toller Ausblick auf die Vulkankette beim Aufstieg.
Fuego, aktiv,
Acatenango und Agua.
Und zum Schluss noch ein Wort zu den Erdbeben. Hier bebt es irgendwie ständig. Zum Glück bis lang nicht so doll wie gerade in Neuseeland. Aber gestern war wohl ein sehr starkes Beben in El Salvador und Melissa, die Schwester von Marissa, hat es auch hier gespürt. Ich aber wieder mal nicht.
Bei einem der letzten Beben, das ich auch nicht gespürt hatte, sind ein paar Felsbrocken auf die Straße gefallen.

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