Tegucigalpa, die Hauptstadt Honduras, in der Maria mit ihrer Familie wohnt.
Am 26.12. sind wir alle die bereits in einem vorherigen post erwähnten 12 Std von Guatemala-Stadt nach Tegucigalpa gefahren. Diesmal saß auch ich in dem Auto mit sieben Personen. Wir haben 2 Grenzen überschritten, weil wir durch El Salvador gefahren sind und hatten innerhalb von 12 Stunden einen Temperaturwechsel von 15 über 39 zu 20 Grad. Nun bin ich bereits seit 11 Tagen in Tegucigalpa und habe nicht nur die 5 Dinge gesehen, die empfohlen werden.
1.) (Nationalpark) El Picacho
Tegucigalpa ist von Bergen umringt. Auf einen dieser Berge hat man vor 20 Jahren eine Riesenstatue eines Christus konstruiert, der über die gesamte Stadt wacht. Umringt ist er von einem schönen Park und einem fürchterlichen Zoo, indem sowohl ein Löwe, als auch ein Panther und ein Leopard auf jeweils wenigen Quadratmetern eingepfercht sind. Aber der Ausblick von dort oben ist wirklich fantastisch.
| Christo de Picacho |
2.) Santa Lucia
Nur ein wenig außerhalb von Tegu und auf den Weg zu Marissas Eltern liegt eins der ältesten Dörfchen Honduras Santa Lucia oder früher von den Indios Surcaga, Ort der Frösche, genannt, mit einer wunderschönen alten Kirche.
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| Santa Lucia |
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| Vor einer alten Goldmine |
Zwischen Tegu und Santa Lucia liegt das
Goldabbaugebiet, heute ein Nationalpark mit Nebelwald und Wasserfall. Dort habe ich die Großstädter dazu gebracht, mit mir 4 Stunden zu wandern und dabei 300 Höhenmeter zu überwinden. Sie dachten an einen einstündigen Spaziergang und hatten daher auch weder etwas zu essen noch zu trinken mit (bei 28 Grad C). Zum Glück hatte ich mir ein paar Kekse und eine Flasche Wasser mitgenommen, die wir uns dann teilen konnten.
4.) Santa Maria del Dolores in Tegucigalpa
Eine der ältesten barocken Kirchen Honduras.
Es gibt auch eine niegelnagelneue Basilica, die erst 2005 fertig gestellt wurde, von der ich aber kein schönes Bild habe und in der wir auch noch nicht waren.
5.) Museo Identidad Hondureño
Außerdem waren wir noch in dem alten Dorf Ojojona, auch ein Minenarbeiterdorf, das sich aber auch dadurch auszeichnet, dass Francisco Morazán dort gelebt hat, der im 19. Jahrhundert versucht hat, die Staaten Mittelamerikas zu vereinen (wie in einem EU-Bündnis), was ihn aber nur für wenige Jahre gelungen ist. Aber die Unabhängigkeit von Spanien hat er zumindest erreicht, weshalb sein Todestag in allen Ländern Mittelamerika ein nationaler Feiertag ist.
| Kirche in Ojojona 1735 |
| Baum in Ojojona |
Ich habe einiges gesehen in und um Tegucigalpa, habe hier Silvester barfuß und in Top gefeiert und war gerade im Gottesdienst mit Dreikönigs - Spiel (bei dem ich mich sehr nach unserem Spiel in der Schule gesehnt habe). Außerdem habe ich mich in Gelassenheit geübt, denn im Dezember ist auf meiner Reise mit Christian meine Kreditkarte missbraucht worden, so dass ich sie sperren lassen musste und nun auf eine neue warte. Dadurch komme ich endlich mal zum lesen. Ich verschlinge ein Buch nach dem anderen und die letzten zwei Abende habe ich Columbus - Filme gesehen, denn in Honduras ist er zum ersten Mal auf Festland gestoßen.




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